Rückblick 2018

Je mehr ich mich an die Einzelheiten dieses Jahre erinnere, in meinem Tagebuch nachlese um so mehr wird mir klar, dass es ein besonderes Jahr war.

Der letzte Tag des Jahres. Zeit für einen Blick auf die vergangenen 365 Tage. Ich stelle mir die wahrscheinlich üblichen Fragen zu dieser Zeit: Wie lief es im vergangenen Jahr im Job? Habe ich mich weiterentwickelt und neue Qualifikationen erlangt? Bin ich noch an demselben Punkt wie im letzten Jahr? Bin ich glücklich mit meinem Leben?

2018 startete mit einer sehr schönen privaten Feier mit unseren Freunden Jana und Markus. Mit ihnen verbindet meine Frau und mich eine wachsende Freundschaft, die uns bei jedem Treffen an Offenheit, Vertrauen und Tiefe begeistert. Auch heute Abend werden wir zusammen verbringen. Für mich ist es wichtig solche Freunde im Leben zu wissen. Freunde die um eine Kritik nicht verlegen sind. Die mir so helfen, mich zu hinterfragen und andere Sichten zu erkennen und zu verstehen.

Im Januar verfolgte ich den (mir noch unbekannten) Hashtag WOL weiter und startete gemeinsam mit meinem Kollegen Peter meinen ersten WOL Zirkel. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass dies der Beginn ein großartigen Veränderung sein wird. Ich muss hier einfach nochmals einen ganz herzlichen Dank an Katharina platzieren. Ohne Sie wäre WOL bei BOSCH nicht das, was es heute ist und ich hätte nicht von dieser wunderbaren Methode profitiert. WOL begleitete mich das ganze Jahr mit dem ersten und zweiten Zirkel, der WOLCON18 und der WOLC18. .
Dazu habe ich die Bücher von John Strelecky verschlungen. THE BIG FIVE FOR LIVE und die anderen tollen Geschichten waren meine Wegbegleiter. Noch an dem Sonntag, an dem ich THE BIG FIVE FOR LIVE auslesen hatte, bestellte ich fünf Exemplare dieses Buches und verteilte sie an Kollegen und Mitmenschen. Dazu die wunderbare STILLE REVOLUTION von Bodo Janssen .

Und so nahm die Veränderung seinen Lauf. Mehr Achtsamkeit auf die kleinen Dinge bei Begegnungen mit Menschen. Egal ob virtuell oder real. Für mich ist es ein großes Geschenk, wenn aus virtuellen Kontakten ganz reale werden. Es ist spannend, den sich spinnenden Faden zwischen Kontakten zu erleben. Das entstehen eines Netzwerkes was sich aus der gegenseitigen Wertschätzung und Achtung trägt. Ein Netzwerk das so viel Wissen vereint und einem schenkt. Die Momente des Zuhören und Geben, die Energie die greifbar in der Luft liegt. Gegenüber den anderen Jahren als “Rebell” war 2018 nicht das Jahr der Wahl von Waffen, sonder das Jahr der Bündnisse wie Peter zu recht schrieb. Gemeinsam an Dingen arbeiten hilft Reserven schonen. Die braucht man wenn man wenn etwas verändern will. Und so war genug Luft im Jahr 2018. Zeit für Zuhören und Geben. Zeit zum gemeinsamen kochen und genießen. Zeit zu reisen, Zeit zu lesen.

Das macht 2018 zu einem ganz besonderen Jahr.

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