WOL4Leaders

Wer viel gibt, bekommt viel zurück

Das ich von WORKING OUT LOUD begeistert bin, hat sich sicherlich herumgesprochen. So war es für mich am Ende meines zweiten WOL Circle klar, dass da noch mehr kommen kann. Im Bosch Intranet fand ich die Einladung WOL Mentor zu werden. Die Anforderungen waren klar, reizten mich und schon war meine Anmeldung als WOL Mentor erfolgt. Das war ungefähr im Mai diesen Jahres. Als ich Ende Juli aus meiner Sommerpause zurück ins Büro kam, erwartete mich eine Terminanfrage WOL betreffend. Der Termin passte und ich sagte zu. So begann ein weiteres WOL Abenteuer. Diesmal als Mentor für Thomas, der wie ich aus Dresden stammte, aber schon länger an anderen Orten tätig war. Mein nicht zu verbergender sächsischer Dialekt war der Eisbrecher und wir sofort auf Wellenlänge. Es war klar: Thomas und ich gehen gemeinsam auf die Reise. WOL4Leaders heißt ein Programm das bei BOSCH in der Anwendung ist und es Führungskräften ermöglicht einen WOL Circle mit Unterstützung eines Mentors zu erarbeiten.

10 tolle Wochen

Am Freitag letzter Woche war es dann soweit und Thomas und ich hatten unser letztes Treffen. Der letzte Skype Call von zehn tollen Wochen. Es ist unglaublich was in dieser Zeit alles passiert ist. Für mich war es das erste Mal, dass ich jemanden als WOL Mentor begleitete und so war ich entsprechend aufgeregt. Ich informierte mich intensiv über das Programm und die Aufgaben als Mentor. Als WOL Erfahrener lag es auf den Hand das Netzwerk zu fragen. Ein Gespräch mit Marc Habenicht brachte wertvolle Ratschläge und machte Mut. Mit dieser Motivation machte ich mich auf den Weg. Thomas war seinerseits ebenso sehr motiviert und schnell hatten wir einen Regeltermin für die zehn kommenden Wochen gefunden. 

Mentor sein erzeugt ein tiefes Gefühl von Stolz und Zufriedenheit.

Jeden Freitag trafen wir uns zu unserer WOL Stunde, arbeiteten mit den Guides, wichen ab und tauchten in das eine oder andere Thema tiefer ein. Schnell war für uns beide diese eine Stunde am Freitag ein toller Wochenabschluss. Es erzeugt ein tiefes Gefühl von Stolz und Zufriedenheit, wenn ich Thomas mit Fragestellungen und Ratschlägen helfen und ihm mit Beispielen und anderen Sichtweisen inspirieren konnte. Nach jedem Call fühlte ich mich, genauso wie Thomas, neu aufgetankt und voller Tatendrang. Klar kostet Mentor sein Energie. Als Mentor gibt man viel Erfahrung, Wissen und Unterstützung weiter. Aber man erhält auch viel zurück. Wenn Thomas Fragen stellte oder von seinen Erlebnissen bei der Umsetzung berichtet, erhielt ich ein unglaubliches Geschenk: Perspektivwechsel, neue Ideen und Sichtweisen. Geben und Nehmen erfordert offen zu sein. Seine Arbeit sichtbar zu machen und andere großzügig zu unterstützen.

Es wurde kein Alt-Text für dieses Bild angegeben.

Und nun ist diese Zeit vorbei. Es war ein Abschied auf Augenhöhe, voller Wertschätzung. Ein gegenseitiges Feedback zeigte, das der Mehrwert auf jeder Seite lag. Wer viel gibt, bekommt viel. Und ich habe unglaublich viel bekommen, gelernt und erfahren. Und mein Netzwerk ist um einen sehr wertvollen Kontakt reicher: Um Thomas, einen wunderbaren Menschen, voller Ideen und Energie. Ein wahrer Führer, der die ihm anvertrauten Menschen mitnimmt auf die Reise der Veränderung. Der sich selber klein und andere groß macht. 

Danke für die gemeinsame Reise, Thomas !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.